Page 10 - 2020_Internationale Wochen gegen Rassismus
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Montag · 16. März 2020 · 19.00 Uhr
DGB-Haus Hanau · Am Freiheitsplatz 6 · 63450 Hanau Eintritt frei
Gespräch mit Edith Erbrich –
als Kind gefangen im KZ Theresienstadt Veranstalter: DGB-Region Südosthessen · Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945 · VVN-BdA Main-Kinzig
Die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand, Gudrun Schmidt wird ein Gespräch mit Edith Erbrich führen. Im Anschluss sind Fragen und Diskussion gewünscht.
Edith Erbrich, geborene Bär, kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Ihre Schwester Hella war vier Jahre älter als sie. Im Jargon der Nazis galten die Kinder als „Mischlinge ersten Grades“ und bekamen die damit verbundene Ausgrenzung überall zu spüren. Sie durften nicht zur Schule gehen und keine öffentlichen Luftschutzkeller aufsuchen, wenn die Bomben fielen. Die Mutter, Susanna Bär, wurde 1942 drei Wochen in „Beugehaft“ genommen, weil sie für die Kinder Kleidung besorgen wollte. Am 14. Februar 1945 wurde die damals sieben- jährige Edith mit ihrer Schwester und dem Vater Norbert in einem der letzten Transporte von Frankfurt in das KZ Theresien- stadt deportiert. Der Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation zum KZ Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das KZ Theresienstadt. Vater und Töchter hatten überlebt.
>>> www.suedosthessen.dgb.de >>> www.widerstand-1933-1945.de >>> www.mkk.vvn-bda.de


































































































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